Termineinladung: PETA Streetteam Bielefeld wirbt am Samstag mit blutigem Zombie-Protest für vegane Ernährung

Zwei als Zombies verkleidete Personen beißen in einen Arm und halten Plakate

Täuschend echt als Zombies verkleidet, mit verwesenden Gesichtern und blutverschmiert: so wird das freiwillige PETA-Streetteam Bielefeld am Samstag über den Jahnsplatz schlurfen. Mit der schaurigen Aktion machen die Aktiven darauf aufmerksam, dass jedes Stück Fleisch von einem fühlenden Lebewesen stammt, das nur für einen kurzen Gaumenkitzel gequält und getötet wurde. Der Protestzug richtet sich auch gegen die vielfache Ausbeutung von Tieren für menschliche Zwecke. In Tierversuchslaboren, bei der Jagd und in der Bekleidungsindustrie erleben Tiere meist die reinste Horrorshow. Die „Untoten“ appellieren an alle Menschen, Verantwortung für Tiere und die Umwelt zu übernehmen und sich für eine vegane Lebensweise zu entscheiden.

Details zur Aktion:

Datum: Samstag, 24. Oktober 2026
Uhrzeit: 16:30 bis 17:30 Uhr  
Ort: Jahnsplatz, Bielefeld
Kontakt vor Ort: Duygu Bahçetepe (Den telefonischen Kontakt stellen wir auf Anfrage gerne her.)

„Fleisch zu essen ist creepy! Der Mensch hat die Wahl: Er kann freundlich und rücksichtsvoll oder grausam sein. Es gibt keinen Grund, das Fleisch eines getöteten Lebewesens zu essen – das unterscheidet uns von Zombies“, so Duygu Bahçetepe, Streetteam-Leitung. „Wir möchten mit dieser furchteinflößenden Aktion darauf hinweisen, dass kein fühlendes Lebewesen getötet werden möchte, und bitten alle Menschen, sich für eine rein pflanzliche Lebensweise zu entscheiden.“

Über 750 Millionen getötete Landlebewesen pro Jahr – wie tierlieb sind wir wirklich?

Allein in Deutschland werden jährlich über 750 Millionen Landlebewesen wegen ihres Fleisches, ihrer Milch oder ihrer Eier ausgebeutet und getötet. Um aus ihnen maximalen Profit zu schlagen, wird ihnen alles genommen, was ein artgerechtes Leben ausmacht: Viele werden enthornt, teils ohne Betäubung kastriert und ihnen werden meist die Schwänze oder die Schnabelspitzen abgetrennt. Im Schlachthof wird ihnen die Kehle durchgeschnitten – nicht selten mit nur unzureichender Betäubung, sodass sie langsam und qualvoll ausbluten [1]. Ganz gleich, ob „bio“ oder konventionelle Haltung: 100 Prozent der Tiere werden, lange bevor sie ihre mögliche Lebenserwartung erreichen, getötet.

Das PETA Streetteam Bielefeld ist ein Verbund freiwilliger Unterstützender, die sich für die Ziele der Tierschutzorganisation PETA Deutschland e.V. einsetzen.

Zwei als Zombies verkleidete Personen beißen in einen Arm und halten Plakate

Dieses und weitere druckfähige Motive finden Sie hier zum Download.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.

Quellen

[1] Deutscher Bundestag, Drucksache 17/10021: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Bärbel Höhn, Friedrich Ostendorff, Undine Kurth (Quedlinburg), weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 17/9824 – „Tierschutz bei der Tötung von Schlachttieren“.

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