Am 21. April ist in Deutschland der sogenannte Meat Exhaustion Day erreicht. Dieses Datum markiert den Zeitpunkt, an dem die deutsche Bevölkerung gemessen an den Richtlinien der Planetary Health Diet die maximale Jahresmenge beim Fleischkonsum überschreitet. Warum ein grundlegender Wandel in der Landwirtschaft notwendig ist, kommentiert Julia Weibel, Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie bei PETA:
„Beim ‚Meat Exhaustion Day‘ wird eines oft ausgeblendet: Hinter dem Fleischkonsum stehen Millionen Lebewesen, die für die Essgewohnheiten der Menschen ausgebeutet wurden. Allein in Deutschland werden täglich rund 2 Millionen Rinder, Schweine, befiederte und andere Tiere gewaltvoll getötet. Es geht um Individuen, die leben wollen, genau wie wir. Dieses System verursacht massives Leid und gefährdet zugleich unsere Lebensgrundlagen. Schon die Botschaft, es könne so etwas wie ein akzeptables Fleischbudget geben, ist fatal. Denn weder im ersten Drittel des Jahres, noch an jedem anderen Tag ist der Konsum von Fleisch und anderen tierischen Produkten vertretbar – der Ausstieg und der Wandel hin zu einer tierfreien Landwirtschaft sind unausweichlich.“
Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann. Ein Bild von Julia Weibel senden wir auf Anfrage gerne zu.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
