Bundesregierung stellt Millionenbeihilfen für Fischerei bereit – PETA: „Umschulungen und Anbau pflanzlicher Proteinquellen, statt Tierleid zu subventionieren“

Dr. Tanja Breining vor weißem Hintergrund mit schwarzem PETA-Schriftzug.

Subvention von Tierleid: Medienberichten zufolge stellt das Bundeslandwirtschaftsministerium Fischereibetrieben an Nord- und Ostsee wegen der gestiegenen Dieselpreise Beihilfen von insgesamt bis zu 4,5 Millionen Euro bereit. Ab kommenden Montag können Fischereibetriebe Hilfen von bis zu 50.000 Euro beantragen. Meeresbiologin Dr. Tanja Breining, Fachreferentin für Wassertiere bei PETA, kommentiert:

„Die Fischerei ist unethisch: Millionen Tiere ersticken qualvoll in Netzen und die Populationen der Nord- und Ostsee schwinden rasant. Gleichzeitig fischen Stell- und Geisternetze passiv weiter, plündern die Meere und verschmutzen sie. Dieses Geld wäre sehr viel besser investiert, wenn Fischer zu See-Rangern umgeschult würden, die Geisternetze einsammeln, Ozeane reinigen und Seegras anpflanzen. Außerdem sollte vermehrt in den Anbau veganer Proteinquellen wie Lupinen, Soja, und andere Hülsenfrüchte investiert werden.“

Dr. Tanja Breining vor weißem Hintergrund mit schwarzem PETA-Schriftzug.

Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann. Ein Foto von Dr. Tanja Breining senden wir auf Anfrage gerne zu.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.

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