Düren beschließt kommunales Wildtierverbot für Zirkusbetriebe – PETA dankt Stadtrat für Tierschutzinitiative

Am Mittwoch hat der Stadtrat in Düren über ein Auftrittsverbot für Zirkusse mit Wildtieren abgestimmt. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Dr. Yvonne Würz, Biologin und PETAs Fachreferentin für Tiere in der Unterhaltungsbranche, kommentiert:

„Wir freuen uns sehr, dass Düren ein kommunales Zirkus-Wildtierverbot beschlossen hat – und das sogar ohne Gegenstimmen. Damit macht sich die Stadt für modernen Tierschutz stark und setzt ein klares Zeichen gegen die Ausbeutung von Wildtieren in der Manege und ihre widrigen Lebensbedingungen in fahrenden Betrieben. Auch wenn dieser Beschluss leider nicht verhindern kann, dass tierquälerische Unternehmen wie ‚Melody’s Circusland‘ auf Privatflächen in Düren auftreten, ist diese Entscheidung des Stadtrats ein wichtiges Signal. Wir danken allen Stadtratsmitgliedern für ihr Mitgefühl. An die Bürgerinnen und Bürger der Stadt appellieren wir, keine Tierzirkusse zu besuchen.“

Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann. Ein Bild von Dr. Yvonne Würz senden wir auf Anfrage gerne zu.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.

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