Am Sonntag soll im Geru-Plast Sportpark in Hersbruck ein Eselrennen stattfinden. Die 18 Tiere müssen bei der Veranstaltung um die Wette laufen. An dem Tag werden Außentemperaturen von bis zu 30 Grad erwartet. PETA hat daher gestern das Kreisveterinäramt Nürnberger Land um eine Prüfung bezüglich einer Rennabsage gebeten. Peter Höffken, Fachreferent bei PETA, kommentiert:
„Esel sind sensible und intelligente Lebewesen – keine ‚Attraktion‘ zur Belustigung eines grölenden Publikums. Es ist herzlos, sie insbesondere bei Sommerhitze in engen Anhängern auf einen Sportplatz zu transportieren, um sie dort bei Lärm und Trubel gegen ihren Willen über eine Rennstrecke zu scheuchen. Für ein paar Minuten Unterhaltung werden die Tiere enormen, vermeidbarem Stress ausgesetzt. Solche ‚Spektakel‘ sind völlig aus der Zeit gefallen. Wir appellieren an alle Tierfreunde, einen großen Bogen um diese sinnfreie Veranstaltung zu machen.“

Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann. Ein Bild von Peter Höffken senden wir auf Anfrage gerne zu.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
