Ob „Überschuss-Tötungen“, plötzliche Todesfälle, verhaltensgestörte Tiere, das Sedieren mit Psychopharmaka, die Misshandlungen von Elefanten oder das Einsperren von Menschenaffen: Zoos und Tierparks bedeuten Tierleid. Das freiwillige PETA Streetteam Berlin demonstriert daher am Samstag ab 13:30 Uhr vor dem Tierpark Berlin. Unter dem Motto „Artgerecht ist nur die Freiheit“ fordern die Aktiven, die Zucht und Gefangenhaltung aller Tiere in Zoos und Tierparks auslaufen zu lassen.
Details zur Aktion:
Datum: Samstag, 1. August 2026
Uhrzeit: 13:30 bis 15:30 Uhr
Ort: Bärenschaufenster, Am Tierpark 125, 10319 Berlin
Demoaufbau: Die Aktiven tragen Sträflingskostüme und Tiermasken. Mit Schildern und Bannern machen sie auf das Leid der Tiere in Zoos aufmerksam.
Kontakt vor Ort: Jennifer Veit(den telefonischen Kontakt stellen wir auf Anfrage gerne her)
„Dass fühlende Individuen noch immer zur bloßen Unterhaltung von Menschen lebenslänglich eingesperrt und gedemütigt werden, ist beschämend“, so Streetteam-Leitung Jennifer Veit. „Artgerecht ist nur die Freiheit – immer mehr Menschen sprechen sich daher gegen Zoos und Tierparks aus. Die Zurschaustellung von Tieren in Gefangenschaft ist ein Auslaufmodell.“
Zoos bedeuten Tierleid
PETA setzt sich grundsätzlich für ein Ende der Zucht und Haltung von Tieren in Zoo-Gefangenschaft ein. Kein noch so großes oder für die Besucher optisch ansprechendes Zoogehege kann die Bedürfnisse der Tiere auch nur annähernd erfüllen. Auch mit Artenschutz hat das Einsperren von Tieren in Zoos nach Ansicht der Tierrechtsorganisation nichts zu tun. Auswilderungen finden bei den allermeisten Tierarten nicht statt – in Gefangenschaft haben die Tiere nahezu keine Möglichkeit, Verhaltensweisen, die für ein Überleben in der Natur unverzichtbar sind, zu erlernen. Zudem erfüllen Zoos nach Auffassung von PETA keinen Bildungsauftrag: Das Publikum lernt durch die Zurschaustellung von Tieren in Gefangenschaft nichts über ihr natürliches Verhalten. Die bei vielen Tierarten in Zoos auftretenden Verhaltensstörungen werden dagegen vermehrt als normale Verhaltensweisen angesehen. PETA fordert daher, finanzielle Mittel in den Schutz der natürlichen Lebensräume statt in die Nachzucht und Haltung von Tieren in Zoos zu investieren und die Haltung und Zucht von Tieren in Zoos auslaufen zu lassen.

Dieses und weitere Bilder stehen hier zum Download zur Verfügung.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
