Importierter Tollwutfall im Rhein-Pfalz-Kreis: PETA fordert Maßnahmen gegen illegalen Welpenhandel und rät zu Impfungen

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Laut einem Bericht der Weltorganisation für Tiergesundheit wurde am 10. Februar bei einem Hund im Rhein-Pfalz-Kreis Post mortem Tollwut nachgewiesen. Das Tier verstarb am 25. Januar. Der wenige Monate alte Vierbeiner war zuvor offenbar zusammen mit anderen Hunden aus Russland nach Deutschland gebracht worden. Laut den Begleitdokumenten soll er gegen Tollwut geimpft gewesen sein. Allerdings soll er laut der nach seinem Tod durchgeführten Untersuchung jünger gewesen sein als in den Unterlagen angegeben. Peter Höffken, Fachreferent bei PETA, kommentiert:

„Ob es sich hier um einen geretteten Hund aus dem Tierschutz handelte oder um illegalen Welpenhandel, wissen wir nicht. Fakt ist jedoch, dass durch die mafiösen Netzwerke des illegalen Welpenhandels jedes Jahr viele Tausend Hunde, Katzen und andere Tiere mit gefälschten Papieren nach Deutschland gebracht werden. Viele der Tiere leiden unter ansteckenden Krankheiten und kommen teils aus Tollwut-Risikogebieten. Die Bundesregierung muss endlich den grenzübergreifenden warenartigen Handel mit Tieren stoppen. Dies zeigt auch der letzte Tollwutfall in Bremen 2021, als ein im Ausland gekaufter Welpe in der Hansestadt an der gefährlichen Viruserkrankung starb. Menschen, die ein Tier aus dem Ausland adoptieren wollen, sollten dies grundsätzlich nur über einen seriösen Tierschutzverein tun – am besten über das örtliche Tierheim. Wir raten zudem jedem Hunde- und Katzenbesitzer, die Tollwutimpfung seines tierischen Begleiters immer gültig zu halten.“

Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann.

Ein Foto des Zitatgebers senden wir auf Anfrage gerne zu.
Peter Höffken / © PETA Deutschland e.V.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.

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