„Ein Treffer für Tiere, leb vegan!“ Mit dieser Botschaft wandte sich die 36-jährige Offenburgerin Sophia Kunz gemeinsam mit fast zwei Dutzend Tierrechtsaktivistinnen und -aktivisten aus aller Welt am Dienstag vor dem berühmten Palacio de Bellas Artes in Mexiko-Stadt an die Öffentlichkeit – kurz vor der Eröffnungsfeier der FIFA-Weltmeisterschaft. Mit Bodypainting in den Farben der am Turnier teilnehmenden Nationen nutzten Kunz und weiter Aktive von PETA und ihren Partnerorganisationen, Animal Heroes und Mexico Save Movement das größte Sportereignis der Welt, um gegen die Ausbeutung von Tieren zu protestieren. Sie riefen dazu auf, durch eine vegane Lebensweise Tiere vor dem Leid in der Fleisch-, Eier- und Milchindustrie zu bewahren. Bilder von Kunz bei der Demonstration am Dienstag sind hier verfügbar. Interviews sind auf Anfrage möglich.


Nachdem Kunz die Folgen der Tierausbeutung begriffen hatte, war sie fest entschlossen, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um dem ein Ende zu setzen. Abgesehen davon, dass sie vegan lebt, war einer ihrer stolzesten Momente, als sie mit der Organisation „Allied Scholars for Animal Protection“ durch die USA reiste, um mit Tausenden von Schülerinnen und Schülern zu sprechen – von denen sich fast 300 dazu verpflichteten, vegan zu leben.
„Menschen und alle anderen Tiere wünschen sich ein Leben frei von Unterdrückung und Ausbeutung und vegan zu leben ist der wirksamste Weg, ihnen den Respekt und das Mitgefühl entgegenzubringen, das sie verdienen“, sagt Kunz. „Ich fühle mich geehrt, gemeinsam mit PETA für die Befreiung der Tiere einzutreten und appelliere an alle Fans der Weltmeisterschaft und Menschen auf der ganzen Welt, Tiere zu respektieren, indem sie vegan leben.“
Kühe schließen Freundschaften, Hühner bilden komplexe soziale Strukturen, und Schweine erkennen ihre eigenen Namen. Doch in der heutigen Fleisch-, Eier- und Milchindustrie werden diese Tiere unter schmutzigen und beengten Bedingungen gehalten und schließlich gewaltsam getötet.
Wer vegan lebt, verschont nicht nur jedes Jahr nahezu 200 Tiere, sondern fördert auch die eigene Gesundheit. Vegan lebende Menschen erkranken seltener an Krebs, Herzkrankheiten, Diabetes und starkem Übergewicht. Darüber hinaus verringert eine vegane Lebensweise den persönlichen CO2-Fussabdruck erheblich, da die Tierhaltung zu den Hauptursachen von Wasserverschmutzung und Bodendegradation zählt. PETAs kostenloses Veganstart-Programm unterstützt alle, die auf eine vegane Lebensweise umsteigen möchten.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
