PETA VEGAN AWARDS 2026: Das sind die Gewinner im Bereich Fashion

Die PETA-Vegan Award Gewinner aus dem Jahr 2026.

Mit dem VEGAN AWARD im Bereich Fashion zeichnet die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland bereits zum 13. Mal Modeunternehmen sowie Designerinnen und Designer aus. Diese entscheiden sich bewusst dafür, tierfreundliche Bekleidung, Schuhe, Accessoires und Taschen herzustellen. Die 15 Gewinner kommen aus den unterschiedlichsten Kategorien – von veganer Activewear über Jeans und Sneaker bis hin zur besten veganen Wäschepflege. Für die Herstellung wurden keine Tierqualprodukte wie Leder, Wolle, Daunen, Pelz oder Seide verwendet, sondern tierfreie und innovative Materialien. Dazu zählen unter anderem Ananasblattfasern, eine zu 100 Prozent pflanzliche Jackenfüllung und Ohoskin ®, eine Lederalternative, die aus Nebenprodukten von Orangen und Kakteen hergestellt wird.

„Mit dem VEGAN AWARD im Bereich Fashion kürt PETA jedes Jahr die innovativsten und tierfreundlichsten Produkte für den veganen Kleiderschrank“, so Hanna Buehrle, Corporate Engagement Managerin bei PETA. „Der Award bietet Verbrauchern eine Orientierung und Gewissheit bei ihren ethisch motivierten Kaufentscheidungen. PETA gratuliert allen Gewinnern und dankt ihnen für ihr Engagement für die Tiere in der Modebranche.“

Die Gewinner des VEGAN AWARD 2026 im Bereich Fashion:

  • Beste vegane Sandalen: Barfußsandalen von HIGH FEELS
  • Beste vegane Boots: Gospher von Buffalo
  • Beste vegane Activewear: VIDAR Sport
  • Beste vegane Tops: Moya Kala
  • Beste vegane Socken: ThokkThokk
  • Beste vegane Wäschepflege: GUPPYFRIEND Waschbeutel von GUPPYFRIEND
  • Beste vegane Herrenschuhe: Marzeri Milano
  • Beste vegane Tasche: KIARA von Prev
  • Beste vegane Jacke: FreyZein
  • Beste vegane Jeans: Enni Wide Barrel Cropped mit Ananasblattfasern von Marc O’Polo Denim
  • Bester veganer Rock: Vegan Leather Skirt Ischia von Très Tilda
  • Beste vegane Sneaker: Bapsom Strenk von Ecoalf
  • Bestes veganes Leder: Nutico™
  • Beste vegane Marke: VIVI MARI
  • Beste vegane Nachwuchsdesignerin: Jennifer Haas mit PINKRAININTHEBRAIN

Nachhaltige Innovationen: Recycling und veganer Lebensstil erobern die Modewelt

VIDAR Sport macht plastikfreie und vegane Sportmode aus Holz und Algen und nutzt bewusst keine Merinowolle in den Artikeln. Moya Kala ist eine Schweizer Marke, die in Bulgarien produziert wird und mit Cupro, auch „vegane Seide“ genannt, arbeitet. Die Marke setzt auf ästhetische Raffinesse mit funktionalen Eigenschaften wie Atmungsaktivität, Temperaturregulierung, antibakterielle Wirkung, antistatische Eigenschaften und schnelle Trocknung. Nutico™ ist eine Lederalternative aus Kakao- und Walnussschalen, bei deren Produktion kein Wasser verbraucht wird. Das Material ist biologisch abbaubar und frei von PU sowie PVC. Die Berliner Mode- und Textildesignerin Jennifer Haas, Gründerin des Labels PINKRAININTHEBRAIN, verbindet moderne Technologien mit traditioneller Handwerkskunst. Für das NOVA-Projekt arbeitete sie mit einem Laser-Cutter und dem veganen und plastikfreien Material Mirum, um ein Kleidungsstück ohne Abfall zu entwickeln.

{PETA-Approved Vegan} – für die Tiere

Um es Verbraucherinnen und Verbrauchern leichter zu machen, vegane Produkte zu erkennen, hat PETA das {PETA-Approved Vegan}-Logo entwickelt. Denn auch Farb- und Klebstoffe oder Beschichtungen können tierischer Herkunft sein. Die Tierrechtsorganisation vergibt die {PETA-Approved Vegan}-Zertifizierung und macht es tierfreundlichen Unternehmen somit möglich, ihre veganen Modeartikel und ihr Engagement für die Tiere sichtbar hervorzuheben. Um den Bekanntheitsgrad und die Verbreitung von veganer Mode und veganen Accessoires zu fördern, setzt sich PETA in Zusammenarbeit mit Unternehmen der Modebranche kontinuierlich dafür ein, tierfreundliche Styles und Designs auf den Markt und in die Shops zu bringen.

Die PETA-Vegan Award Gewinner aus dem Jahr 2026.

Das Motiv kann hier heruntergeladen und für die Berichterstattung verwendet werden.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.

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