Schluss mit der Pony-Schinderei auf der Beecker Kirmes – PETA appelliert an Oberbürgermeister Link

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Duisburg / Gerlingen, 22. August 2013 – Auf der morgen beginnenden Beecker Kirmes in Duisburg ist dieses Jahr erneut ein „Ponykarussell“ zugelassen. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. kritisiert den rücksichtslosen Umgang mit den Ponys aufs Schärfste, denn die Wirbelsäule und die Beine von Ponys und Pferden sind nicht für stundenlanges Im-Kreis-Laufen ausgelegt. Schmerzhafte Gelenk- und Wirbelschäden sind häufig die Folge. Nachdem in den letzten Jahren immer wieder Besucher des Volksfestes PETA auf das Leid der Tiere aufmerksam gemacht hatten, appelliert die Organisation nun an Oberbürgermeister Sören Link, „Ponykarussells“ künftig nicht mehr in Duisburg zu genehmigen.

„Für die Ponys ist das sogenannte Ponykarussell alles andere als Spaß. Diese einseitigen Bewegungsabläufe sind etwas für Maschinen, nicht aber für Tiere“, sagt Peter Höffken, Kampagnenleiter bei PETA Deutschland e.V. „Eltern und Kinder stürzen sich häufig geradezu auf die Ponys, was die Tiere verständlicherweise sehr nervös macht – denn Ponys sind Fluchttiere. Der Lärm der Fahrgeschäfte und die Menschenmassen können zusätzlich Stress bei den Ponys auslösen. Dadurch entsteht auch für die Kinder eine ernstzunehmende Gefahr, denn niemand kann garantieren, dass ein gestresstes Tier nicht doch mal austritt oder panisch reagiert.“

Auch das Positionspapier der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz ist eindeutig, besonders was die erzieherische Wirkung solcher „Ponykarussells“ anbelangt: „Hervorgehoben werden muss zudem, dass den Kindern durch das stupide Im-Kreis-Laufen der Ponys ein Bild vom Pferd vermittelt wird, das aus der Sicht des ethischen Tierschutzes heute nicht mehr zeitgemäß ist.“

 


Pony-Schinderei auf einem Jahrmarkt / © PETA

 

Das druckfähige Motiv schicken wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.

Informationen für Kinder und Jugendliche über das Ponyreiten:
PETAKids.de/Ponyreiten

Positionspapier der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz:
Hier klicken

Kontakt:
Anneli Ick, +49 (0) 7156 17828-27, [email protected]

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