Hunde können rein pflanzlich mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt werden. Um darauf aufmerksam zu machen, veranstaltet das freiwillige PETA Streetteam am Samstag eine Aktion in der Königstraße 3 in Stuttgart. Ein Aktiver im Hundekostüm hält ein Schild mit der Aufschrift „Hundenahrung? Geht auch vegan!“. Weitere Unterstützende verteilen Flyer mit Tipps und Informationen zu pflanzlichen Alternativen. Damit möchten sie zeigen, wie Menschen auch bei der Versorgung ihrer Hunde Tierleid vermeiden können. Denn für tierische Bestandteile in Hundenahrung leiden und sterben jedes Jahr Millionen fühlende Lebewesen wie Schweine, Rinder und Hühner. Sie verbringen ihr Leben häufig in engen, verschmutzten Ställen und leiden unter Stress, Schmerzen und Bewegungsmangel. Auch Fische und Wildtiere werden dafür getötet.
Details zur Aktion:
Datum: Samstag, 24. Oktober 2026
Uhrzeit: 11:30 bis 13:30 Uhr
Ort: Königstraße 3, Stuttgart
Kontakt vor Ort: Nico Wolf (Den telefonischen Kontakt stellen wir auf Anfrage gerne her.)
„Pflanzliche Alternativen bieten die Möglichkeit, für unsere Hunde zu sorgen und gleichzeitig Rücksicht auf das Leben anderer Tiere zu nehmen“, so Streetteam-Leitung Nico Wolf. „Wir möchten Menschen ermutigen, die Ernährung ihrer Hunde zu überdenken und sich über vegane Alternativen zu informieren.“
Warum Hunde pflanzliche Nahrung gut verwerten können
Die Erfahrungen mit zahlreichen Hunden zeigen, dass eine ausgewogene, rein pflanzliche Kost ohne Nachteile möglich ist. [1] Auch immer mehr Tierärzte befürworten eine vegane Ernährung ausgewachsener Hunde.
Entscheidend ist nicht, aus welchen Nahrungsmitteln die benötigten Nährstoffe stammen, sondern dass sie in ausreichender Menge und Qualität enthalten sind. Das gilt für Menschen ebenso wie für ihre tierischen Mitbewohner. Der Verdauungstrakt von Hunden hat sich durch das Zusammenleben mit Menschen stark an deren Ernährungsweise angepasst. Aufgrund ihrer Enzymausstattung können Hunde beispielsweise Kohlenhydrate deutlich besser verdauen und verwerten als Wölfe.
Vor einer Umstellung ist es wichtig, sich über die Nährstoffbedürfnisse des tierischen Mitbewohners zu informieren. Empfehlungen von Tierärzten oder eine vegane Ernährungsberatung können dabei helfen.
Warum auch „Schlachtnebenprodukte“ Tierleid fördern
Für Tiernahrung werden häufig sogenannte Schlachtnebenprodukte verwendet. Auch deren Verwertung unterstützt die Schlacht- und Tierindustrie wirtschaftlich, da sie andernfalls teuer entsorgt werden müssten.Manche Hersteller werben sogar ausdrücklich damit, auf „Schlachtnebenprodukte“ zu verzichten und sogenanntes Muskelfleisch zu verwenden. Dadurch steigt die Zahl der Lebewesen, die für Hundenahrung getötet werden. Wer seinen tierischen Mitbewohner ausgewogen und rein pflanzlich ernährt, trägt dazu bei, Tieren in der landwirtschaftlichen Haltung ein entbehrungsreiches Leben und einen grausamen Tod im Schlachthaus zu ersparen.
Das PETA Streetteam Stuttgart ist ein Verbund freiwilliger Unterstützender, die sich für die Ziele der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. einsetzen.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
