Medienberichten zufolge werden in Österreich derzeit deutlich mehr Rinder getötet. Grund dafür sei die langanhaltende Trockenheit. Weil Nahrung und Wasser für die Tiere knapp werden, verkaufen viele Betriebe Rinder früher als geplant an Schlachthöfe. Die Zahl der Tötungen habe sich zuletzt teilweise verdreifacht. Julia Weibel, Fachreferentin für Tiere in der Landwirtschaft bei PETA, kommentiert:
„Was derzeit in Österreich passiert, könnte bald auch Deutschland und Großteile Europas treffen. Die ausbeuterische und ressourcenintensive Tierwirtschaft befeuert die Klimakatastrophe – und wenn als deren Folge Nahrung und Wasser für die Tiere knapp werden, ist die erste Maßnahme: empfindsame Lebewesen gewaltvoll töten. Wer die Absurdität dieses zerstörerischen Kreislaufs nicht erkennt, hat jeden Bezug zur Realität verloren. Das Ausbeuten und Töten muss endlich aufhören und der Ausstieg aus der Tierwirtschaft entschlossen eingeleitet werden – für eine sichere Zukunft für Menschen, Tiere und Natur.“
Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann. Ein Bild von Julia Wiebel senden wir auf Anfrage gerne zu.
Einen Spot von PETA USA zum Thema Fleischverzehr und Klimakatastrophe finden Sie hier.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
