Medienberichten zufolge ist der 72-jährige Helfer, der im Mai bei einem Tigerangriff in der Haltung von Carmen Zander schwer verletzt wurde, am Freitag gestorben. Dr. Yvonne Würz, Biologin und Fachreferentin für Tiere in der Unterhaltungsbranche bei PETA, kommentiert:
„Wir sprechen den Angehörigen unser tiefes Beileid aus. Der tödliche Vorfall zeigt auf tragische Weise, warum Wildtiere wie Großkatzen niemals in Privathand gehalten werden sollten. Auch die beiden verbliebenen Tiger müssen umgehend beschlagnahmt und in einer anerkannten Auffangstation untergebracht werden. Gleichzeitig muss die Bundesregierung endlich ein Verbot der privaten Wildtierhaltung auf den Weg bringen, damit sich eine solche Tragödie nicht wiederholt.“

Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann. Ein Bild von Dr. Yvonne Würz senden wir auf Anfrage gerne zu.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
